Ina’s Drehreisetagebuch: Nizza



Nina und Ina in NizzaHeute erwartet Euch nicht wie gewohnt das lebhafte Tagebuch von Ina Malygin. Für den Check in Nizza durfte ich Nina Heinemann begleiten. Zwar schaue ich auf ein Studium mit touristischem Schwerpunkt zurück, professionell Hotels getestet habe ich aber nie. Umso aufregender finde ich meinen Gastauftritt in der Kabel 1 Serie “Mein Revier”. Ich stehe Nina Heinemann bei ihrem Hoteltest in Nizza zur Seite. Ich habe versucht die Hotels ganz aus Sicht des Gastes zu begutachten. Aber eins nach dem anderen :)

Tag 1 – Ankunft in Nizza: Nina und ich sind mittags in Nizza gelandet und wurden vom Kamerateam freundlich am Flughafen empfangen. Da es direkt los ging mit dem Dreh, blieb mir gar nicht erst viel Zeit für Nervosität. Der Check-In im ersten Hotel war unkompliziert. Oben angekommen hat Nina gleich mit dem Zimmer-Test begonnen. Leider konnte ich ihr hier nicht wirklich helfen, da das Zimmer mit ihr, Kameramann mit Assistent plus Redakteurin schon randvoll war. Ich habe mir derweil das Hotel ein wenig angeschaut und mich schlau gemacht, ob es für Gäste Internetzugang gibt. Nachdem wir das Hotelinnere inspiziert hatten machten wir uns auf in die Stadt, mit riiiiesen Hunger. Viel Zeit für Essen bleibt bei so einem Dreh nicht :) Schade dass wir abends die Kamera nicht dabei hatten, denn was sich in dem von uns ausgesuchten Steakhouse ereignete war wirklich filmreif. Nach langem Warten bekamen wir Fleich, das nicht nur kalt war sondern auch aussah als hätte es noch nie einen Herd gesehen. Die unfreundliche Reaktion auf unsere Reklamation hatte den bis dahin schlechten Eindruck noch verstärkt und so gingen wir nach Begleichen der Rechnung in das nächste “goldene M”.

Tag 2 – das “Scheusal”: Auf zum zweiten Testobjekt, vom Team liebevoll das “Scheusal” genannt. Der Spitzname entstand eigentlich aus dem Hotelnamen, der falsch ausgesprochen ein wenig so klang. Dass wir aber Wort wörtlich vorfinden sollten, was wir uns vorher noch spaßig ausgemalt hatten, hätte ich nicht gedacht. Der Check-In im zweiten Hotel war sehr freundlich. Der ältere Herr an der Rezeption gab sich viel Mühe und erschien mir sympathisch und gastfreundlich. Der Aufzug und der Flur Richtung Zimmer wirkten schon nicht mehr so freundlich, stört aber nicht wenn das Zimmer schön ist.

Nina testet Badezimmer in NizzaBeim ersten Betreten mussten wir erstmal lachen, weil die spartanische Einrichtung eher an die letzen Tage im Sommerschlussverkauf erinnerte, als an ein bewohnbares Hotelzimmer. Hier teilten wir uns auf, Nina checkte den Schlafraum und ich machte mich an das Bad. Ohne Text und Regieanweisung fing ich also einfach an mich umzusehen und alles, was mir als Urlauber auffiel zu kommentieren. Dabei gab es Positives und Negatives. Waschbecken und Toilette waren sauber, aber Spuren vom Vorgänger in den Handtüchern finde ich nicht schön (ich oute mich an der Stelle auch als eigenes-Handtuch-mit-in-den-Urlaub-Nehmer). Es war schwieriger als es im Fernsehen immer aussieht :) Man muss ALLES, was man sieht und tut kommentieren – sehr ungewohnt und eine echte Herausforderung. Ninas Fund im Schlafraum war weniger erfreulich, also beschossen wir wieder auszuchecken, bzw. den Hotelier auf die Mängel hinzuweisen. Wie ausgewechselt war der Mann an der Rezeption. Ich habe selten jemanden aus der Hotel- und Gastronomiebranche so unfreundlich einem Gast gegenüber erlebt.

Es war eine aufregende Erfahrung für mich, ein Hotel nicht nur als Urlauber, sondern als Urlauber mit Kamera und Mikro zu erleben. Es war auch spannend zu sehen, wie detailliert die beiden Hotels mit ihren positiven und negativen Eigenschaften in den Hotelbewertungen beschrieben waren. Ich werde zwar zukünftig keine weißen Handschuhe mit in den Urlaub nehmen, aber ich habe gelernt nicht alles hinzunehmen, wenn ich im Hotel das Gefühl habe als Gast nicht fair behandelt zu werden.

  1. Wie sehr werden hier die Zuschauer verdummt, damit sie glauben, das gesamte Team(die zwei Blondinen, Kameramann, Assistent und Redakteuriln) wäre ohne Absprache mit der Hotelleitung so ganz einfach eingecheckt.
    Ich sehe mir diese dümmlichen Berichte nicht mehr an, aber wenn ich schon dieses “Tagebuch ” lese, dann stehen mir schon die Haare zu Berge, wegen der Unverfrorenheit, einfach einen neutralen Test vorzugaukelt.
    Und jeder Hoteldirektor oder Rezeptionist fällt doch sofort in Ohnmacht, wenn er sieht, dass statt einer Person so ein Tross ins Hotel einfällt.
    Langsam müsste sich die Methode dieser “seriösen” Hoteltests doch bei den Hotels herumgesprochen haben und ein Steckbrief an der Rezeption hängen.

    Armin


    • Hallo Armin,
      zu deiner Frage, ob die Zuschauer für dumm verkauft werden sollen: Das gesamte Team checkt ganz normal in das Hotel ein, wie jeder andere Gast auch. Also nicht nur die vor, sondern auch die Personen hinter der Kamera, da auch alle Beteiligten in den Hotels übernachten (so weit das die hygienischen Umstände erlauben). Ich fände es auch sehr schade, wenn ein Hotelier in Ohnmacht fallen würde, sobald ein “Tross” ins Hotel einfällt, da hätte ja keine Reisegruppe größer als 2 Personen mehr eine Chance auf einen Hotelübernachtung.


  2. Apropos Mein Revier und Apropos das Hotel in Nizza … Der Rezeptionist hat aus meiner Sicht korrekt gehandelt. Wer sich drei Stunden in einem Zimmer aufhält hat es quasi akzeptiert. Er hat ein anderes Zimmer angeboten. Und jeder, der schon mal mit einer Karte sein Zimmer geöffnet hat weiß, dass man mehr Geduld braucht eh die Verriegelung öffnet. Tja, ja. Die Situation war dann schon etwas an der Haaren herbei gezogen. Mal ehrlich!


  3. Hallo Nadja,

    jeder Hotelier wird doch misstrauisch, wenn er Kameramänner etc. sieht. Und wie lange wird denn eingecheckt? In der Hochsaison kann man in Ferienhotels – Ausnahme reine Businesshotels- für eine Nacht einchecken und dann gleich gruppenweise. Irgendwo ist da doch ein Haken.
    Und dann Nizza, jeder , der dort schon öfters war( ich mindestens 20mal in verschiedenen Hotels) hat doch andere Spielregeln – genau wie Cannes oder auch St.Tropez – und sollte nicht mit den Hotels in klassischen Ferienregionen verglichen werden.



  4. Hallo Nadja,

    wo ist meine Replik zu einem Beitrag von Strandnixe geblieben?
    Da ich keine andere Möglichkeit zu einer direkten Erwiderung fand, habe ich sie hierher gepostet. Aber so einfach streichen.Irgendwie habt ihr es damit.


  5. Die einfachste Möglichkeit ist eine direkte Nachricht an die Userin zu schicken, hier scheint es sich auch um ein persönliches Gespräch zu handeln. Wie bereits erwähnt geht es in einem Blog darum, Artikel zu kommentieren. Themendiskussionen finden in einem Forum statt, persönliche Diskussionen oder Gespräche in einem Chatroom oder eben per direkter Nachricht. Sorry dass ich die Replik löschen musste, die Gründe sind denke ich nachvollziehbar. Kommentare zum Artikel sind hier weiterhin sehr gerne gesehen.


  6. Hallo Nina,
    also ich für mein Teil finde die Sendung toll und richtig. In so einen Hotel wäre ich auch keine Nacht geblieben – einfach nur furchtbar !! Nicht nur der Dreck stört, sondern auch die Umgebung vom Hotel ! Macht weiter so !!!!
    Nina, was hast Du da für ein Gerät für Schallmessung ? Das könnte ich auch gebrauchen – kannste da mal ne Tipp abgeben ?! Übrigens biste Du immer toll angezogen !!
    Gruß Ute


  7. Hallo zusammen
    Bei den Minimalist ausgestatteten und Puppenhaus Größe der Zimmer, kam mir direkt ein Urlaub mit einem Wohnmobil in Betracht.

    @agrb
    Eine frage mal, dieses ist nicht die Sesamstr. nich ( wer nicht fragt, der bleibt dumm ).


  8. Sind ein Fan von Nina und ihrer Kollegin, verfolgen die Sendung, wann es uns zeitlich paßt.
    Bevor wir einen Urlaub buchen , immer erst die Bewertungen lesen.. Wir buchen auch nur über Holyday Check, und prima damit gefahren.
    Bevor wir es so gemacht haben , sind wir auch schon bös reingefallen, einmal in Gran Canaria, einfach furchtbar. Jetzt sind wir schlauer.!
    L.G. Christel


  9. Ich fands hoffnungslos übertrieben und populistisch.

    Man sollte sich vor Augen halten das man in Nizza in einem Bahnhofsviertel in ein Hotel der Preiskategorie c.a. 65 € eingecheckt hat.
    If you pay peanuts, you get monkeys!

    Natürlich ist das kein freifahrtschein für Hotels, dreckige Zimmer anzubieten.
    Das man allerdings abstriche machen muss, ist selbstverständlich.

    Die selbstdarstellung von Nina H. ist grenzenlos übertrieben…
    Vielleicht hätte die Sendung mehr Aussagekraft, wenn sie nicht auf einem Sender wie Kabel 1 und der Rubrik “Mein Revier” laufen würde.
    Das man Dinge hier stets überspitzt darstellen muss, ist klar. Das ist teils schon nicht mehr objektiv – und wenn man dann noch die Untermalung der “Kommentatorin” bei “Mein Revier” hört, kann man das ganze eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

    Vom Prinzip her (Hoteltesten) eine tolle Sache – in der Ausführung äußerst mangelhaft da es zu selten nüchtern und sachlich abläuft sondern einfach künstlich aufgespielt wird für die Zielgruppe dieses Senders.


  10. Ich kenne Nizza und Cannes sehr gut und muss noch einmal darauf hinweisen, dass diese Orte keine typischen Ferienorte für deutsche Urlauber sind, schon gar nicht für deutsche Familien. Es ist deshalb höchstens marktschreierisch, hier etwas zu testen.
    Die Urlaubseinstellung der Franzosen ist eine ganz andere als die von Deutschen. Außerdem sind Preise, wenn man etwas Gutes haben möchte – egal ob Hotel oder Restaurant wesentlich höher als in den meisten typischen Feriengebieten, Das ergibt sich doch schon seit Jahrzehnten aus der Struktur der CoteAzur. Wenn man in Frankreich noch einem guten Preis-Leistungsverhältnis wohnen möchte – dann an der Atlantikküste (da gibt es noch Geheimtipps wie die Ile de Re) oder im Langedoc oder Roussilion.
    Aber möglichst ohne Essen. Dann wird es in einem 4-Sterne Hotel wesentlich teurer.
    Die Franzosen haben eben eine besondere Esskultur.
    M.E. hätten erfahrene Touristikbewerter von HC sich den Test in Nizza schenken können.
    Armin


  11. Hallo Liebe Nina ……Ich muß mal sagen das ich das gut finde was du da ja machst . Und anderen Leuten mal zeigst wie sie verarscht werden mach mal im Urlaub . Des wegen mach so weiter zeige den es mal was so sache ist . Viele Liebe Grüße an dich Nina


  12. Es mag ja sein,daß es Leute gibt,die mit dieser Sendung nicht so können ,oder wollen,aber deswegen kann man die Mädels ihre Arbeit machen lassen,damit andere Urlauber davon profitieren können!!Ich denke,so ein Dreh ist gar nicht so einfach und der Mensch,der sich darüber mokiert,daß ja alles nur “gestellte”Szenen sind,sollte sich dem Team doch einfach mal anschließen und einen Tag den Check vornehmen!ES GIBT EKELDINGE!!! Ich hab sie erlebt und Holidaycheck kannte ich bis dahin leider noch nicht.Vielleicht ändert sich dann seine-mitunter sehr persönlich angreifende -Meinung gegenüber den Mädels Nina und Nadja!Ich finde die Sendung und Holidaycheck ins Besondere sehr gut und entscheide dementsprechend auch meinen Urlaubsaufenthalt!Seitdem wurde ich nie mehr enttäuscht!


  13. Ich finde das entsetzlich, was hier Team Heinemann vor der Kamera abzieht, zum einen werden die Dinge völlig überzogen dargestellt, (Schimmelfelck in Großaufnahme und vielleicht farblich nachbearbeitet) zum anderen hat Frau Heinemann so denke ich nicht viel Ahnung von dem was sie da tut. Sie steht wie eine Zicke an irgentwelchen Rezeptionen und wenn Madammchen nicht sofort bedient wird, was ihr scheinbar auch jedesmal sehr gelegen scheint, zieht sie eine Show für die “versteckte” Kamera ab. Auch sollte eine “studierte” Tourismusfachfrau wissen, das sie nach der Buchung mit einem Hotel einen Reisevertrag abschließt und somit sich mit den AGBs des jeweiligen Hotels einverstanden erklärt hat. Also ist eine unbezahlte Abreise nicht möglich. Zurücktreten kann sie vom Reisevertrag nach Übergabe eines angeblich unwürdigen Zimmers,…. aber nicht Stunden später. Sie hat bei Übergabe das Recht “sofort” zu sagen das sie das Zimmer nicht möchte. Bei späteren Reklamationen ist ein kostenloser Check out nicht mehr möglich. Hier hat das Hotel das Recht den Fehler oder die Reklamation zu beseitigen oder dem Gast einen anderes Zimmer anzubieten. 3 mal!! …ähnlich als würde man einen Fernseher kaufen, hier hat auch der Händler das Recht Mängel abzustellen, bevor er umtauscht.
    Jedenfalls werden hier Dinge völlig überzogen dargestellt. Sicher gibts es schlimme Hotels, das will ich garnicht verharmlosen, aber wie sie teilweise in dieser Sendung dagestellt werden ist schlicht weg unverschämt, ebenso das Auftreten von Frau Heinemann, zumindest wie es per Sendung zu verstehen sein kann. Dieser Dame merkt man während der ganzen Sendung an, wie überzeugt negativ sie schon diverse Hotels betritt. Sie setzt Dreck voraus sucht jedes noch so kleine Haar und kann der Sache nichts positives abgewinnen. Ihre Einstellung ist von Haus aus negativ. Sie ist völlig ungeeignet für diesen Job, da sie noch nicht einmal die einfachsten Regeln meiner Meinung nach, kennt.


  14. Ihr habt absolut recht mit eueren aussagen.
    Ein Check – in und Check out erst nach 1 oder mehr stunden ist absolut nicht möglich.
    Das Gesetz ist da eindeutig “ Reklamationen werden nur Akzeptiert innerhalb einem Zeitraume von Maximum 15 Minuten, manche Hotels 30 Minuten ´´ an sonst gilt es als angenommen wie gesehen. Sollte eigentlich Frau Heinemann als Tourismusfachfrau wissen.
    Oder sollen hier Leute für dumm verkauft werden. Kenne so Nizza so Cannes und noch ein paar andere Orte an der Cote d’Azur und es ist wie abrg schon schrieb Cote d’Azur ist der falsche Ort für deutsche Touristen. Vor allem Familien. Die Einstellung der Menschen dort ist zu Speziell.
    Betreff versteckte Kamera, “ Absolut lächerlich ´´ kein Rezeptionist an der Cote d’ Azur ist so dumm es nicht zu sehen, sonst ist er in der gleichen Minute arbeitslos. Weiter ist es in Frankreich verboten Foto’ s oder Filmaufnahmen außerhalb des Rezeptionsbereiches zu machen ohne Genehmigung des Hotels. Der Besitzer ist an sonst berechtig eine Anzeige wegen Hausfriedenbruch zu erstatten.
    Tut mir leid Nadja du solltest dich etwas besser erkundigen.
    Sonst nur neben bei das getestete Hotel ist am Hauptbahnhof und neben der Schnellstraße. Es ist kaum möglich ein noch schlechteres viertel in Nizza zu finden.
    Kleiner TIP nur 200 Meter entfernt gibt es ein Hotel schon für 39,- €, vielleicht wir ja das nächstes mal getestet. Ich würde vorschlagen die Hotels auch in Deutschen Großstädte zu testen im schlechtesten Stadtviertel. Wird bestimmt eine gute Erfahrung.


  15. Wenn Ninas Begleitung eine Praktikantin sein sollte, dann ist sie einfach überbezahlt ( ironisch)
    das sagt einer der schon mehr als ein Drittel dieser Welt mit dem Rucksack besucht und durchleuchtet hat
    Sonst ist das schon recht aufschlußreich und man schaut gern nebenbei beim Samstagshausputz hin.Störend sind allerdings die bescheidenen Zwischenreportagen der …..Beamten



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